Transdisziplinäre Arbeitsgruppen 2008-2011
Ein Forum für die intensive Zusammenarbeit und den regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch der Mitglieder des SPP 1173 "Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter" stellen die transdisziplinaren Arbeitsgruppen dar. Im Sommer 2008 fanden sich die Projektbearbeiter des SPP 1173 zu folgenden sieben Arbeitsgruppen zusammen, in deren Rahmen sie bis 2011 zusammenarbeiten werden.
Die Bezeichnung der Projekte umfasst Projektbearbeiter / Projektbetreuer (Standort der Betreuer) sowie Titel.
Arbeitsgruppe 1:
Gerogiorgakis / Makrides (Erfurt):
Zeitvorstellungen im westlichen und im östlichen Hochmittelalter (11.-14. Jahrhundert)
Saßenscheidt / Herbers / Maser (Erlangen):
Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident.
Scheel / Brandes (Frankfurt):
"Grikkland" und "Varangia". Die byzantinisch-skandinavischen Kulturkontakte im Hochmittelalter.
Schorkowitz / Lübke (Berlin/Greifswald):
Kulturelle Aneignung und Entfremdung einer europäischen Grenzregion. Die Kiever Rus' und die Steppe (880-1380)
Arbeitsgruppe 2:
Seidl / Strohschneider (München):
Helden und Heilige. Aporien und Paradoxien kultureller Integrationsfiguren in der Adelsliteratur von 1150-1300.
Seitz / Schneidmüller (Heidelberg):
Konstruktionen und Erfahrungen des Heidentums im spätmittelalterlichen Europa.
Wefers (Jena):
Abwehr des Fremden im Reich des 15. Jahrhunderts
Zimmermann / Kellner (Zürich):
Aneignung und Abwehr des Heidnischen in der volkssprachigen deutschen Literatur des Mittelalters.
Arbeitsgruppe 3:
Müllerburg / Borgolte (Berlin):
Gesprächsräume. Netzwerke der christlich-jüdischen Kommunikation seit dem Hohen Mittelalter.
Musall / Benz / Heil (Berlin/Heidelberg):
Barrieren - Passagen. Jüdische Eliten, Religionsgesetz und die Gestaltung des Minderheiten-Mehrheiten-Verhältnisses zwischen Juden und Nicht-Juden auf der Iberischen Halbinsel)
Tischler / Berndt (Frankfurt):
Von Petrus Alfonsi zu Alfonsus von Espina.
Wels / Ernst / Müller (Würzburg):
Ethik und Anthropologie im interkulturellen Kontext. Von der Gleichheit der Seelen zur rationalen Grundlegung des Naturrechts.
Arbeitsgruppe 4:
Burkhardt / Weinfurter (Heidelberg):
Imperiale Ordnung in Byzanz in Frankreich und im Königreich Sizilien zur Zeit Kaiser Friedrichs II- (ca. 1200-1250)
Mersch / Ritzerfeld / Jäggi / Krüger (Erlangen/Berlin):
Die Kunstpraxis der Mendikanten als Abbild und Paradigma interkultureller Transferbeziehungen in Zentraleuropa und im Kontaktgebiet zu orthodoxem Christentum und Islam.
Schröder / Baumgärtner / Kaplony (Kassel):
Karten als Brücken für Welt-Wissen. Westeuropäische und muslimische Kartographie des Mittelalters im interkulturellen Austausch.
Arbeitsgruppe 5:
Jörg / Haverkamp (Trier):
Verbindungen und Ausgrenzungen zwischen Christen und Juden zur zeit der Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts.
Pahlitzsch / Prinzing (Mainz):
Vermittler zwischen Ost und West: Griechisch-orthodoxe und lateinische Christen unter muslimischer Herrschaft als integrative Kräfte in der Levante (13.-15. Jahrhundert)
Pleuger / Ferrari (Erlangen):
Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident.
Zwanzig / Herbers / Maser (Erlangen):
Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident.
Arbeitsgruppe 6:
Brauer / Borgolte / Rüdiger (Berlin/Frankfurt):
Die Zungen Europas: Sakralität, Weltdeutung und Vielfalt der Sprachen im euromediterranen Mittelalter.
Cecini / Ferrari (Erlangen):
Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident.
Dücker / Schneidmüller (Heidelberg):
Politische Versammlungen im Ordnungsgefüge spätmittelalterlicher europäischer Reiche (Hl. Röm. Reich, Polen und Ungarn)
König am DHI Paris:
Entdeckung des Anderen. Zur Entwicklung der gegenseitigen Dokumentation von arabisch-islamischer Welt im Mittelalter.
Arbeitsgruppe 7:
Goerlitz / Müller (München):
Helden und Heilige. Aporien und Paradoxien kultureller Integrationsfiguren in der Adelsliteratur von 1150-1300.
Jochum-Godglück / Schorr / Haubrichs (Saarbrücken):
Onomastik und Akkulturation. Die Entwicklung der Namensgebung, ihrer Semantik und Motivation in der Begegnung von Christentum, Imperium und barbarischen gentes zwischen Spätantike und frühem Mittelalter (4.-8. Jahrhundert)
Potthast / Bobzin (Erlangen):
Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident.
Letzte Änderung am 24. September 2008
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